Was ist RainKultur?

Auf dem akustischen Wege erschließt sich das Wortspiel „RainKultur“ als ein Synonym für Dinge, die uns unverfälscht und pur (rein) zugänglich sind. Darunter verstehen wir bei allen Produkten aus unserer Herstellung: Natur, so ursprünglich wie möglich.

Als wir im Jahr 2002 erstmalig der Stadtverwaltung Görlitz eine Pachtanfrage für Teilflächen der ehemaligen städtischen Baumschule stellten, war nicht abzusehen was sich aus einer fixen Idee alles entwickeln kann. 

2007 konnten wir das Stückchen Land von der Stadt Görlitz kaufen. Seither haben wir uns Stück für Stück daran gemacht diese Kulturlandschaft behutsam zu revitalisieren. Mit der Idee, eine Nische zu besetzen die durch industrielle Landwirtschaft und standardisierte Vermarktung immer kleiner wurde, haben wir die ersten Schritte als Landwirte im Nebenerwerb gemacht. Seit 2016 bewirtschaften wir mit der gleichen Intention die ehemalige Gärtnerei Dürrling in Schlauroth. Rauhwolliges Pommersches Landschaf, rote Melde, wilde Kräuter, bunte Kartoffeln und ungewöhnliche Honigmischungen und Fruchtaufstriche waren erste Gehversuche. Aus diesem Gedankenansatz leitete sich dann auch unser Name logisch her. Die Nische zwischen kultivierter Ackerfläche und der "Wildnis" ist der Feldrain oder auch nur Rain genannt. Durch das kultivieren und erzeugen solch besonderer Lebensmittel wollen wir dazu beitragen, dass diese Zeugnisse von Lebensstil, Geschmack und Zivilisation weiterhin oder wieder Teil unserer Esskultur sind. Begleitet wurden wir dabei von Gastronomen die dieses Anliegen mit ihrer Unternehmensphilosophie unterstützen. Mittlerweile haben sich auf diesem Weg zwei Sparten entwickelt die sich gegenseitig ergänzen. Zum einen "RainKultur". Unser Ursprung mit dem Fokus auf der Biotoppflege mit unseren Schafen, dem Anbau von Kartoffeln, den Honigmischungen und Fruchtaufstrichen sowie unserer kleinen aber feinen Abfindungsbrennerei. Zum anderen "RainKost-Obermühle" mit unseren Freunden von der Obermühle Görlitz mit dem Fokus auf Gemüseanbau.

Klatschmohn am Feldrain in Schlauroth mit der Landeskrone im Hintergrund